Lesestoff fürs Wochenende

Das laufende Wochenende war recht ereignisreich: Ich durfte meinen zweiten Kurs an der Volkshochschule München halten, zudem hatten wir das Glück, am Samstag wieder einmal an einem Vinaldi Supperclub teilnehmen zu dürfen. Jetzt heißt es, ab aufs Sofa und relaxen - mit den Fundstücken der Woche.

  • Über einen der englischsprachigen Foodblogs in meinem Feedreader bin ich auf das Konzept von "Salt raised bread" gestoßen. Dieses traditionelle amerikanische Brot aus den Appalachen wird ohne Hefe gebacken - ich weiß nicht, ob es auf deutscher Seite ein ähnliches Rezept gibt, finde die Idee aber sehr interessant.
  • Bei Gourmandises Végétariennes gab es ein Grundrezept für Gnocchi. Zusammen mit dem Mann meines Herzens habe ich mich erst einmal an hausgemachten Gnocchi versucht, was damals ein ziemliches Fiasko war. Vielleicht ist es an der Zeit, es nochmal zu versuchen...
  • In der Münchner Au findet wieder die traditionelle Auer Dult statt - Zeit, den Geschirrschrank aufzufüllen und Küchenzubehör zu shoppen.

Irlandreise - Kulinarische Highlights

Wie ich in meinem letzten Post erzählt habe, war ich für eine Woche auf Urlaubsreise in Irland. Da ich dort einige Jahre gewohnt habe, verbindet mich vieles mit der grünen Insel. Bevor ich nach Dublin gezogen bin (und, ehrlicherweise, auch bevor ich von dort wieder weggezogen bin), hätte ich es mir nie träumen lassen, dass ich einmal so begeistert meinen Urlaub dort verbringen würde. Mindestens einmal im Jahr zieht es mich nach Irland; Freunde besuchen, durch die alte Nachbarschaft schlendern und ein paar Guiness zu trinken muss einfach sein.

Entgegen anderslautender Gerüchte hat Irland auch kulinarisch durchaus einiges zu bieten. Es gibt einige erstklassige Lokale, die traditionellen Zutaten zu neuem Glanz verhelfen, die Iren entdecken langsam Fisch und Meeresfrüchte abseits der üblichen "Fish and Chips" (Obwohl die auch sehr gut schmecken können!) und viele Pubs haben in den letzten Jahren entdeckt, dass es sich lohnen kann, den Besuchern eine Auswahl jenseits des üblichen Barfoods anzubieten. Zwei Dinge treffen allerdings immernoch zu: Für Festlandeuropäer ist es recht teuer, in Irland essen zu gehen, und es ist selbst beim Asiaten keine Schande, sich zu seinem Essen noch ein paar Fries zu bestellen - Iren lieben halt ihre Spuds beziehungsweise Kartoffeln.

Anbei ein paar Fotos von leckeren Gerichten, die wir in Irland gegessen haben:


Homemade Granola mit frischen Früchten

Krabbensalat mit Dill aus Clonakilty

Geröstetes Brot mit Ziegenkäse und Chutney

Meeresfrüchte Pie aus Clonakilty

Vegetarische Calzone Pizza mit Salat

Reuben Sandwich vom Food Market in Cork

Italienisches Sandwich mit Brokolisuppe

Meeresfrüchte Chowder mit selbstgebackenem Soda Bread

Ein frischer Scone mit Sahne und Marmelade

Burger No 1 mit hausgemachten Fries

Pasta mit toskanischer Wurst bei Dunnes & Crescenzi (Meiner Meinung nach der beste Italiener in Dublin)

Fish and Chips, gegessen mit Meeresblick auf der Dingle Halbinsel

Seafood Pasta in Dingle (Das Bild gereicht dem Gericht nicht zur Ehre, es war gigantisch)

White Chocolate Cheesecake

Salat mit roter Beete und Ziegenkäse

Indisch im vegetarischen Restaurant Govinda in Dublin

Poached Eggs und Portobello Pilze

Scone No 2

Burger No 2

Fish and Chips, diesmal mit Kräuterkruste

Getoastetes Brot mit Knoblauch Scampi

Irish breakfast, in der vegetarischen Variante

Tee - muss auch sein

Das ultimative Frühstück: Ein Riesenomelette mit Fries für den Herrn

Burger No 3


Lesestoff fürs Wochenende

Diese Woche war ich unterwegs - ein kulinarischer Bericht zu unserem Urlaub folgt noch. Deswegen gibt es hier an dieser Stelle anstatt der üblichen Links nur ein paar Instagram Eindrücke dieser Woche auf der Emerald Island (Auf Instagram findet ihr mich unter www.Instagram.com/soulfoodgiesing)

Schneller und veganer Linsensalat mit frischem Gemüse

Manchmal muss es schnell gehen - so wie bei diesem Linsensalat. Ich kam hungrig vom Sport nach Hause und hatte noch einige Reste aus der Biokiste im Kühlschrank. Dazu ein leckeres Dressing und eine Dose mit gekochten Linsen, fertig war das Abendessen (Auch zum Mitnehmen ins Büro am nächsten Tag blieb noch genug übrig).

Linsensalat mit frischem Gemüse


Veganer Linsensalat mit frischem Gemüse


- 1/2 Salatkopf
- 1 Dose mit gekochten Linsen (Habe ich für Notfälle immer im Küchenschrank)
- 1 Karotte
- 1 kleine Zwiebel, gehackt
- 3 Tomaten, in Stücke geschnitten

Dressing:
- 2 EL Leinöl
- 1 EL Bärlauchsenf
- 2 EL heller Balsamicoessig
- 1 TL Agavensirup
- Salz & Pfeffer

Gemüse und Salat waschen, kleinschneiden und in einer Schüssel mixen. Dose mit Linsen öffnen und diese in einem Sieb etwas abtropfen lassen. Die Zutaten fürs Dressing mixen. Alles zusammenmischen - und fertig!



Lesestoff fürs Wochenende

Kurz und schmerzlos - hier die Links und Fundstücke, die ich diese Woche besonders bemerkenswert fand:

  • Gerichte, die in einer Tajine zubereitet werden, sind seit einiger Zeit besonders angesagt. Leider sind Tajinen auch recht teuer. Glücklicherweise habe ich für mich eine Art "Billigvariante" gefunden - wenn man die Gerichte nur im Ofen, nicht aber auf dem Grill oder in einer Holzkohleglut, zubereiten möchte, dann tut es auch ein altmodischer Römertopf*! Die sind zwar neu auch nicht ganz günstig, aber da meine Eltern in den 70er Jahren geheiratet haben, stand bei uns noch ein orginalverpackter Römertopf im Retro-Design unbenutzt auf dem Dachboden, der inzwischen seinen Weg nach München gefunden hat (Der Topf, nicht der Dachboden). Jetzt muss ich nur noch Salzzitronen einlegen, dann steht der Zubereitung dieses tollen Gerichts vom Magentratzerl nichts mehr im Wege: Tajine mit neuen Kartoffeln, Salzzitronen und Oliven 
  • Beim Bento Lunch Blog habe ich ein einfaches aber sehr interessantes Rezept für gebratene Avocado mit Sojasauce gefunden - das muss bald mal ausprobiert werden!
  • Last but not least: Die einfachsten Sachen sind manchmal doch die besten - so wie diese veganen Toast-Rezepte von Oh She Glows. Sobald wieder mal eine Lücke im Gefrierfach frei ist, belege ich diese mit einer Packung Toastbrot!

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Veganer Couscous Salat mit frischen Kräutern

Nachdem es jetzt wieder wärmer ist, war es mir diese Woche nach einem schönen frischen Salat. Da derzeit auch meine Kräuter auf dem Balkon in voller Pracht stehen, habe ich mich deshalb von einem Rezept auf Pinch of Yum inspirieren lassen und mit den vorhandenen Zutaten meine eigene Version erschaffen. Der Salat ist sehr einfach zuzubereiten und sicher ein gutes Mitbringsel für jede Grillparty und jedes Picknick. Im Kühlschrank hält er sich ein paar Tage.


Veganer Couscous Salat mit frischen Kräutern


Rezept für den veganen Couscous Salat mit frischen Kräutern


2 Tassen Couscous
10 Salatblätter, in Streifen geschnitten
2 Karotten, fein gewürfelt
5 Snacktomaten, in Spalten geschnitten
1 handvoll frischer Gartenkräuter, gehackt (Bei mir waren es Basilikum, Petersilie, Koriander, Minze und Thymian)
2 kleine Zwiebeln, fein gehackt
1 Dose Kidneybohnen, abgetropft

Für das Dressing:
1/2 Tassen Leinöl
3 Eßlöffel warmes Wasser
1 große Zehe Knoblauch
2 Zitronen
1 Tl Agavendicksaft
Salz, Pfeffer und Chiliflocken

Zuerst wird der Couscous mit genügend Wasser gekocht - besser ist es, wenn man das einige Zeit vor der Zubereitung des Salates tut, also z.B. am Morgen, wenn man Abends den Salat machen möchte.


Gekochter Couscous beim Abkühlen

Dann presst man die Zitronen aus und mixt mit dem Zauberstab alle Zutaten für das Dressing zusammen - Dressing bis zur Verwendung kühlstellen.

Für das Fertigstellen des Salates einfach alle frischen Zutaten zu dem Couscous geben, das Dressing unterrühren und den Salat dann noch einmal abschmecken. Voilá!

Nochmal der fertige Salat - Lecker!

Lesestoff fürs Wochenende

Und wieder ist eine Woche vorbei - im Moment verfliegt der Sommer wirklich rasend schnell, bald sind auch in Bayern Sommerferien und die Tage werden schon wieder kürzer. Zeit, mal einen Moment innezuhalten, durchzuatmen und den Moment zu genießen. Anbei ein paar Links für interessante Lesemomente:

  • News aus Giesing: Das Cafe Schulz, das vor kurzem in der Werinherstraße in Obergiesing eröffnet hat und das ganz weit oben auf meiner "Muss-ich-unbedingt-bald-besuchen"-Liste steht, hat jetzt einen eigenen Facebook Auftritt: https://www.facebook.com/cafeschulz (Grade habe ich gelesen, dass es dort wohl auch New York Cheesecake gibt - die Sache hat neue Dringlichkeit bekommen!)
  • Bei Magentratzerl gibt es ein Rezept für Mattar Paneer Francisi – Erbsen-Käse-Auflauf. Das interessanteste dabei ist, dass auch ein Rezept enthalten ist, Paneer Käse selbst herzustellen. Da ich ein großer Fan von Gerichten mit Paneer bin und die Zubereitung des Käses nicht allzu schwer scheint, werde ich mich demnächst vielleicht einmal dran machen.
  • Grillen ist ja eine sehr trendige Beschäftigung für Jung und Alt im Sommer. Da wir leider auf unserem Balkon nur mit Elektrogrill grillen dürfen, hält sich das Vergnügen für mich und den Liebsten leider in Grenzen - sollte allerdings irgendwann mal in irgendeinem Garten mein eigener Weber-Luxusgrill stehen, dann werde ich sicher noch einmal auf diese geniale Infografik von Cool Infographics zurückgreifen, die zeigt, wie man einfach alles auf einem Grill richtig kocht: Hack your grill!




Bananabread - gebackenes Bananenbrot

Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann mach Limonade daraus - ein bekanntes Sprichwort. Ein etwas weniger bekanntes Sprichwort, das genau so wahr ist, lautet: Wenn das Leben dir braune Bananen gibt, dann backe Bananenbrot. Dieses leckere und fluffige Bananenbrot habe ich durch meine ehemalige Mitbewohnerin aus den USA kennengelernt, die erstens ständig Lebensmittel vergaß und zweitens recht gut backen konnte.

Sollte euer Obstkorb also demnächst mal so aussehen:

Bananen. Leicht überreif.
dann wisst ihr, was ihr zu tun habt. Das Bananabread gelingt auch absoluten Backanfängern, ist schnell zu backen und hält sich im Kühlschrank einige Tage.

 

Rezept Bananenbrot


1 Tasse Butter oder Margarine
1,5 Tassen Zucker (Wer es sehr süß mag, nimmt mehr)
4 Eier
1/4 Tl Salz
2 TL Backpulver
4 Tassen Mehl
6 reife, braune Bananen
1 Tasse Walnüsse (Normalerweise nimmt man Pecan Nüsse, die hatte ich aber nicht)

Zuerst wärmt man den Ofen auf 160 Grad vor, bestreicht eine große Kastenform mit Butter. Dann  rührt man die Butter und den Zucker cremig, gibt die Eier eins nach dem anderen dazu und rührt diese unter. Die trockenen Zutaten mischt man in einer zweiten Schüssel zusammen und gibt diese zur Butter-Zucker-Eier Mischung. Danach werden Bananen und Nüsse gehackt und untergemischt.

Der Teig kommt in die Backform und diese dann für 75 Minuten in den Ofen. Vor dem Herausnehmen kann man noch mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durchgebacken ist.

Profitipp: Gut schmeckt der Kuchen auch mit einer dicken Schicht Schokolade darauf.

Das fertige Bananabread



 

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