Use Up Along 2014 - Endstand

Die Zeit vergeht rasend schnell - eben noch die letzten Plätzchen gefuttert, jetzt schon den Endstand im Use Up Along verkünden:



Insgesamt habe ich noch nicht alles aufgebraucht, was ich gerne aufbrauchen würde. Grade bei dem Süßkram (Marzipan, Ananas, Pumpkinpüree) wird es wohl noch etwas dauern. Fortschritte habe ich trotzdem gemacht und ohne die Aktion wäre ich sicher nicht so schnell daran gegangen, mal mein eigenes Mandelmus herzustellen (Klappt mit Anrösten und im Mixer ganz gut, allerdings weiß ich nicht, was meine Nachbarn von der Aktion halten). Hilfreich war Use Up Along auch für mein Tiefkühlfach, dass jetzt nicht mehr nur eingefrorene Reste, sondern wieder auch so nützliche Sachen wie gefrorenes Obst und Gemüse auf Vorrat beherbergt.

Hier ist die optische Darstellung

Vorher

Nachher

Zur Lebensmittelliste, hier schaut es folgendermaßen aus:

  • 3 2 Dosen Mais
  • Dinkel Vollkorn Brösel
  • 1 Pck Belugalinsen  
  • 1 1/2 Pck Weiße Riesenbohnen
  • 1 Pck Bunte Riesenbohnen
  • ½ Pck Black-eyed Peas
  • ½ Pck Hefeflocken
  • ½ Pck Bulgur 1/4 Pck Bulgur
  • 1 Dose Weiße Riesenbohnen
  • 1 Dose Artischockenherzen
  • 1 Dose Pumpkin Püree
  • 1 Pck Traubenkernmehl (Hier habe ich angefangen, regelmäßig etwas in meinen Morgensmoothie zu rühren, wird aber noch dauern, bis alles aufgebraucht ist)
  • 1 Dose Hering in Dill Creme
  • 1 Dose Thunfisch
  • Schokobons
  • 2 Marillen-Zimt Fruchtzubereitungen
  • 1 Dose Ananas
  • 2 Pck Mandeln
  • 1 Pck Kichererbsenmehl
  • 1 Pck Marzipan
  • 1 Dose Sauerkraut (Mit Speck)
  • 4 Päckchen Buillonpaste 2 Päckchen Buillonpaste
  • 1 Pck Kokosflocken
  • 1 Tafel Schokolade
  • 1 Pck Seitanfix
  • ½ Pck Couscous oder Hirse o.ä.
  • 1 Pck Maracujapulver (Auch das wandert portionsweise in den Smoothie - Lecker!)
  • ½ Pck Körnerschrot
  • 1 Pck Rotkohl
  • Orecchiette
  • Gnocchetti Sardi
  • 2 Trockenmischungen Pastasauce
  • ½ Pck Vollkornpenne
  • 1 Pack 3 Cereali

Mein Fazit: Eine sehr gute Aktion, die ich sicherlich im Hinterkopf behalten werde. Auch an die Reste, die jetzt noch vorwurfsvoll in einem Regalfach stehen, werde ich sicher noch rangehen.

Vegetarisches Rote Beete Risotto

Auf den Wunsch meines Liebsten hin gab es diese Woche ein Rote Beete Risotto. Die rote Beete gab es zum Glück diese Woche in unserer Ökokiste und auch die anderen Zutaten hatten wir Zuhause.

Risotto mit Sprossen garniert


Beim Risotto kochen die Gemüter ja gerne mal hoch (kleiner Koch-Wortwitz *höhö*): Der Reis muss perfekt bissfest sein, die Flüssigkeiten nach und nach laaaaaangsam zugegeben und das Risotto stetig gerührt werden, um die perfekte Konsistenz zu erreichen. Mein Risotto-Grundrezept beigebracht hat mir vor vielen Jahren eine Mitbewohnerin. Da es gleichzeitig das erste Risotto war, das ich je gegessen habe und ich auswärts auch äußerst selten welches esse, kenne ich nur diese Variante und weiß nicht, ob das jetzt ein "ordentliches" Risotto nach italienischen Maßstäben ist oder nicht. Vermutlich nicht. Ist aber auch egal, hauptsache es schmeckt :-)


Zutaten (Für ca. 6 Personen)


  • 3 rohe rote Beeten, geschält und in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 3 Tassen Reis (Normalerweise nimmt man hier Risotto Reis, wir hatten aber nur Basmati - geht auch)
  • Gemüsebrühe
  • 330 ml Rote Beete Saft
  • Weißwein
  • Parmesan, grob geraspelt 
  • Petersilie, gehackt
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zuerst den Reis und die Zwiebeln in etwas Öl andünsten, bis der Reis glasig wird. Dann rote Beete zugeben und mit etwas Gemüsebrühe ablöschen. Nach und nach je nach Gefühl immer etwas Flüssigkeit (Also Wein, Brühe und Saft im Wechsel) zugeben und Risotto immer mal wieder umrühren. Fertig ist das ganze, wenn der Reis gegart ist. Dann wird der Parmesan zugegeben und untergerührt. Risotto noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig. Bei Wein und Brühe habe ich keine Mengen angegeben, da die Menge hier auch immer auf die gewünschte Konsistenz ankommt - einfach mal ausprobieren, keine Angst!

Risotto während des Kochens

Romanesco mit Rotkohlquinoa und Mandelsoße - Vegan

Ein leckeres Wintergericht, dass es sicher nicht zum letzten Mal in unserer Küche gab, ist der heute gekochte Romanesco mit Rotkohlquinoa und Mandelsoße. Das Rezept ist lose an ein Gericht von Attila Hildmann aus "Vegan For Fit" angelehnt, wurde aber von mir an meinen Geschmack (und die vorhandenen Reste) angepasst.


Zutaten


1 großer Kopf Romanesco, in Röschen geschnitten
2 Portionen gekochtes Quinoa
1 halbe Tasse Rotkohl
60 ml Mandelmus
1 handvoll Petersilie, gehackt
1 Tl Currypulver
1 Tl Kurkuma
2 El gemahlene Mandeln, in der Pfanne leicht angeröstet
Crema di Balsamico zum Verzieren

Romanesco in Topf mit Dämpfeinsatz bissfest dampfgaren. Quinoa mit Rotkohl in Pfanne anbraten, salzen und pfeffern. Mandelmus mit 100 ml Wasser und Curry- und Kurkumapulver vermischen. In einem kleinen Topf kurz aufwärmen und Petersilie zugeben. Wenn die Soße dick wird, vom Herd nehmen.

Nun alles anrichten: Quinoa-Rotkohl Mischung in die Teller geben, danach Romanesco darauf geben und mit Mandelsoße, gerösteten Mandeln und Crema di Balsamico verzieren.

Orangen-Maca-Smoothie

Seit über einem Jahr trinke ich regelmäßig grüne Smoothies, die ich morgens aus allem mixe, was Kühl- und Gefrierschrank hergeben. Wenn ich mir aber am Wochenende Nachmittags eine gesunde Süßigkeit gönnen möchte, dann greife ich zu folgendem Rezept.

Orangen-Maca-Smoothie


Zutaten:


  • 2 Orangen
  • 1 Tl Maca Pulver
  • 1 großes Glas Hafermilch
  • 1 TL Chia Samen

Orangen, Maca Pulver und Hafermilch im Mixer zu einem Smoothie verarbeiten. Chia Samen einrühren und kurz quellen lassen. Genießen :-)

Mal was anderes...

Man (bzw. frau) liest in aufgeklärten Zeitschriften und Magazinen ja häufig Artikel zum Thema Magerwahn in Mode und Gesellschaft. Meistens ist der Tenor der gleiche: "Alles ganz schlimm, völlig übertrieben, nicht jeder Mensch ist gleich und oder von Natur aus Schlank, blablabla". Als "Betroffene" (Meinem Bauchgefühl nach schließt das gefühlt 95% der weiblichen Bevölkerung ein, die sich in ihrem Körper nicht ganz wohl fühlen, gerne ein bisschen oder auch ein bisschen mehr abnehmen würden und schon eine oder mehrere Diäten oder Fastenkuren hinter sich haben) nickt man kurz, denkt sich "Genau so ist es!" und weiter geht es in der Tagesordnung - weil man ja nachher noch zum Sport muss bzw. überlegt wo und wie man sich sein kohlehydratarmes Abendessen heute organisiert.

Allerdings lies mich heute eine Zahl in einem Artikel der Süddeutschen zu diesem Thema aufmerken (Heute gab es dort übrigens gleich zwei Artikel, die auf dem Facebook Account der Süddeutschen gefeatured wurden und sich mit dem Thema "Frauen und Gewicht" beschäftigten...) und spukt mir seitdem im Kopf herum: 

"Statistiken zeigen, dass hierzulande gerade einmal 15 Prozent aller Frauen Kleidergröße 36 oder kleiner tragen. Die durchschnittliche Konfektionsgröße für Frauen liegt heute bei 42."

Was das heißt? Das heißt, das 85 Prozent der deutschen Frauen Kleidergröße 38 oder größer tragen. Kleidergröße 42 ist keine unglaublich schlimme Strafe Gottes, sondern die Norm. Darüber sollten wir alle, die mit unserem Gewicht hadern und oft verzweifelt versuchen, unseren Körper auf die eine oder andere, oft ungesunde, Weise in ein vermeintliches Idealmaß zu bringen, mal gut nachdenken.

Nicht, dass ich sagen möchte, dass die 15 Prozent Frauen, die schlank genug für Größe 36 und kleiner sind, keine normale Figur haben. Aber haben denn die 85 Prozent der Frauen, die nicht diesem Maß entsprechen, automatisch eine unnormale Figur?

Gerne wird ja damit argumentiert, dass Menschen, deren Gewicht über einer bestimmten Grenze liegt, mit schlimmsten gesundheitlichen Folgen rechnen müssen. Ist das wirklich immer so? Immerhin gibt es auch Studien, die ein Gegenteil andeuten, z.B. dass Menschen mit leichtem bis mittlerem Übergewicht länger leben als sehr schlanke Menschen. Zudem ist es ja auch sehr umstritten, wo Übergewicht überhaupt anfängt. Früher orientierte man sich an Ideal- und Normalgewicht, heute an Zahlen wie dem BMI und dem Körperfettwert - über alle diese Zahlen kann man diskutieren.

Ich würde jetzt gerne sagen, dass ich für mich persönlich die Lehre gezogen habe, mal 5 grade und Kleidergröße auch nur eine Nummer sein zu lassen - nun, an diesem Punkt bin ich leider akzeptanzmäßig noch lange nicht. Aber vielleicht schaffe ich es, mir zukünftig nicht mehr so einen Stress zu machen, wenn die Waage wieder mal ein paar hundert Gramm mehr anzeigt und mit weniger schlechtem Gewissen leckere Kalorienbomben zu genießen.

Use Up Along 2014 - Zwischenstand

Zeit für den Zwischenstand beim Use Up Along Projekt 2014. Wir erinnern uns: Ziel ist es, Lebensmittel, die schon etwas länger in der Küche bzw im Kühlfach herumstehen, im Laufe des Aktionszeitraums aufzubrauchen. Genauer über die Aktion und alle weiteren Teilnehmer informieren kann man sich bei Caro auf dem Blog Twoodledrum.




Jetzt ist also Halbzeit. Wir erinnern uns: Ich hatte einen ganzen Berg an Lebensmitteln angehäuft, der dringend einmal reduziert werden muss. Auch unser Eisfach war bis zum Brechen voll mit eingefrorenen Mahlzeiten.

 Was hat sich getan?

Zuerst zum Eisfach: Hier haben mein Freund und ich guten Fortschritt gemacht und tatsächlich einige Mahlzeiten aufgetaut und verspeist. Leider gibt es aber trotzdem kein gutes Foto, weil wir den freigewordenen Platz mit gefrorenem Obst und Gemüse (Das wir aber regelmäßig nutzen und somit sinnvoll lagern) belegt haben.

Zur Lebensmittelliste, hier schaut es folgendermaßen aus:
  • 3 Dosen Mais
  • Dinkel Vollkorn Brösel
  • 1 Pck Belugalinsen   1/2 Pck Belugalinsen
  • 1 Pck Weiße Riesenbohnen
  • 1 Pck Bunte Riesenbohnen
  • ½ Pck Black-eyed Peas
  • ½ Pck Hefeflocken
  • ½ Pck Bulgur 1/4 Pck Bulgur
  • 1 Dose Weiße Riesenbohnen
  • 1 Dose Artischockenherzen
  • 1 Dose Pumpkin Püree
  • 1 Pck Traubenkernmehl (Hier habe ich angefangen, regelmäßig etwas in meinen Morgensmoothie zu rühren, wird aber noch dauern, bis alles aufgebraucht ist)
  • 1 Dose Hering in Dill Creme
  • 1 Dose Thunfisch
  • Schokobons (Werden weniger)
  • 2 Marillen-Zimt Fruchtzubereitungen
  • 1 Dose Ananas
  • 2 Pck Mandeln
  • 1 Pck Kichererbsenmehl
  • 1 Pck Marzipan
  • 1 Dose Sauerkraut (Mit Speck)
  • 4 Päckchen Buillonpaste 2 Päckchen Buillonpaste
  • 1 Pck Kokosflocken
  • 1 Tafel Schokolade
  • 1 Pck Seitanfix
  • ½ Pck Couscous oder Hirse o.ä.
  • 1 Pck Maracujapulver (Auch das wandert portionsweise in den Smoothie - Lecker!)
  • ½ Pck Körnerschrot
  • 1 Pck Rotkohl
  • Orecchiette
  • Gnocchetti Sardi
  • 2 Trockenmischungen Pastasauce
  • ½ Pck Vollkornpenne
  • 1 Pack 3 Cereali

Ich muss gestehen, so richtig viel hat sich noch nicht getan - aber alte (Koch)Gewohnheiten lassen sich eben nicht von einem auf den anderen Tag ändern. Immerhin ist mir jetzt viel mehr bewusst, wieviele Lebensmittel doch zu jeder Zeit bei uns lagern und darauf warten, verbraucht zu werden. Bis zum 26. Februar werden wir sicher nicht alles aufbrauchen, allerdings habe ich mir fest vorgenommen, auch nach dem Ende der Aktion weiter daran zu arbeiten.

Vegetarische Gemüselasagne à la Marc

Als ich mit 18 Jahren von Zuhause auszog, bestand mein kulinarisches Können aus der Zubereitung von Käsetoast, Spaghetti mit Tomaten-Feta Sauce und dem familieneigenen Obatztenrezept (!). Diese 3 Gerichte gab es dann in der ersten Zeit abwechselnd, was ziemlich schnell fad wurde - von der reellen Gefahr, irgendwelche Vitaminmangelerscheinungen zu bekommen, mal ganz abgesehen. Sehr bald fing ich an zu experimentieren.

Das erste Gericht, dass ich für Freunde kochte, war eine recht eigenwillige Wok-Mischung aus Chinakohl, Radicchio Salat, Glasnudeln, Pilzen, Sesamsamen und Feta (!!!). Mit dem ersten Kochbuch (GU "Unser Student(inn)en Kochbuch) hielten dann zum Glück etwas traditionellere Gerichte Einzug in meinen Studentenhaushalt, wenn auch nicht jedes neue Rezept gelang - mit Schaudern erinnere ich mich an meinen Versuch, Basilikumpesto zu machen. Ohne Mörser, Pürrierstab, Mixer und mit Trockenparmesan....

Ein Glück war es also, wenn ich mir von Freunden gute und relativ einfache Rezepte aneignen konnte. Eines der ersten war das Rezept für Gemüselasagne des Freundes meiner besten Freundin (Marc, der heute unter http://vinaldi-rezepte.blogspot.de/ einen ganz vorzüglichen Kochblog führt).


Das Orginialdokument

Da ich dazu neige, genaue Rezeptangaben mehr als wohlwollende Ratschläge denn als in Stein gemeißelte Anweisungen zu handhaben (Siehe Pesto *hust*), wurde das Originalrezept im Laufe der Jahre in immer neuen Variationen abgewandelt, es ist aber heute noch in Benutzung, wenn schnell Gäste beeindruckt werden müssen.

 

Zutaten


Basis:
Lasagneblätter
2 EL Butter
ungefähr 100-150 ml Milch (Pflanzenmilch geht auch)
2-3 EL Mehl
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 - 2 Dosen stückiger Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 fein gehackte Zwiebel
1-2 fein gehackte Zehen Knoblauch
1-2 Kugeln Mozzarella, in Scheiben geschnitten
Olivenöl

Weitere Zutaten
 2- 3 handvoll gehacktes Gemüse (Lecker sind Zucchini, Broccoli, Pilze, Erbsen, Mais, Karotten usw.)
Italienische Gewürze (z.B. Basilikum, Petersilie, irgendwelche Gewürzmischungen, die schon seit Jahren Monaten im Schrank liegen, Peperoni usw usf.)
Käsereste, eigentlich fast egal, welche
2-3 Schlucke Kochwein

Als erstes legt man eine Lasagneform mit einer Lage Lasagneblätter aus und begießt diese mit etwas Wasser, danach geht es an die Bechamelsauce: Butter im Topf schmelzen, dann mit dem Schneebesen Mehl und Milch einrühren, bis eine sämige Sauce entsteht. Nach Wunsch und vorhandensein können hier etwaige andere Käsereste eingerührt werden, Chaumes war eine Zeitlang mein Favorit. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, beiseite Stellen.

Danach geht es an den Lasagneninhalt: In einer großen Pfanne Zwiebeln in Olivenöl anbraten, dann Knoblauch und Gemüse zugeben und dieses ebenfalls ein paar Minuten anbraten. Danach alles mit Rotwein ablöschen und Dosentomaten und Tomatenmark zugeben. Sauce mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ablöschen.

Jetzt beginnt der Fun Part: Mit Füllung und Lasagnenblätter gleichmäßige Schichten bauen, so lange, bis die Füllung ganz aufgebraucht ist. Auf die oberste Nudelschicht die Beschamelsauce geben, diese dann mit den Mozarellascheiben belegen. Die Lasagne kommt dann so lange bei 200 grad in den Ofen, bis der Mozarella eine schön braune Schicht gebildet hat. Buon Appetito!

Lasagnereste - hmmm!

 

Instagram

2016 © Soulfood Giesing | Design by MiraDesigns