Weihnachtsbäckerei - Einfaches No Knead Bread (Vegan)

Da ich nicht so ein riesiger Fan von Süßspeisen bin, sind das Backen und ich auch nicht die allerbesten Freunde. Es gibt bewährte Rezepte (Wie den Lieblinskuchen), die ich hin und wieder backe, ansonsten finden aber nicht allzuviele Backexperimente statt. Dies möchte ich aber in den nächsten 12 Monaten ändern und anfangen, ab und an Brot selbst zu backen.

Da es an den Weihnachtsfeiertagen recht ruhig ist, bietet sich diese Zeit gut für das Ausprobieren neuer Rezept aus. Als Einsteigerbrot habe ich ein sogenanntes No Knead Bread gebacken, das man, wie der Name schon sagt, nicht kneten muss. Die Zutaten sind auch in vielen Haushalten vorhanden und das nötige Equipment reduziert sich auf ein Minimum. Einzig die langen Gehzeiten können ein Problem darstellen, wenn man relativ spontan backen möchte.

Rezept No Knead Bread


- 450-500 g Mehl (Ich verwendete ein "Urkraft des Weizenkeimes" Type 405 Mehl von Aurora, bin mir aber nicht sicher, ob das jetzt besser oder anders ist als normale Mehle ohne Urkraft)
- 1/2 TL Trockenhefe
- 375 ml warmes Wasser
- 1 1/4 TL Salz

Alle Zutaten mischen, in eine Schüssel geben und abgedeckt 18-23 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen. Je länger, desto besser.

Brotteig nach dem Zusammenmischen

 Nach der Gehzeit sollten sich überall kleine Blasen im Teig geformt haben. Nun gibt man den Teig auf eine bemehlte Fläche und faltet in 2 Mal in sich selbst. Da der Teig sehr flüssig ist, klebt er ziemlich und es ist eine Riesensauerei, die den Backneuling sehr an sich selbst zweifeln lassen kann. Nun spült man die Teigschüssel und legt diese mit Backpapier aus (Einige Rezepte empfehlen Küchenhandtücher, das würde ich aber mit Blick auf die oben erwähnte Sauerei zukünftig bleiben lassen.). Backpapier bemehlen und Teig nochmal 2-3 Stunden in der Schüssel gehen lassen.

Teig nach dem Falten. Falten aufgrund des feuchten Teigs nicht erkennbar.





Vor dem Backen Ofen auf 225 Grad aufheizen und, wer hat, einen gußeisernen Bräter mit Deckel darin aufwärmen (Bei meinen Eltern konnte ich deren Bräter verwenden, werde aber bei mir Zuhause Versuche mit Lasagneformen und Alufolie anstellen müssen. Den aufgewärmten Bräter mit etwas Mehl eindecken und Teig dazugeben. Brot 30 Minuten mit Deckel backen, danach für 20 Minuten ohne Deckel fertigbacken. Das Ergebnis, ein sehr fluffiges, Ciabatta-ähnliches Brot mit toller Kruste, sieht dann hoffentlich so aus wie unten und schmeckt hoffentlich genauso gut.

Lecker Brot!







Winterliches Käsefondue

Eines meiner liebsten Küchen-Erbstücke aus dem elterlichen Haushalt ist das Fondueset, welches ich mir letztes Jahr unter den Nagel gerissen habe mitnehmen durfte und welches wir (meines Wissens nach) in meiner Kindheit nie verwendet haben.



Da ich bekanntermaßen nicht so viel Fleisch esse, nutzen wir das Fondueset für leckeres Käsefondue. Käsefondue klingt recht aufwendig, ist es aber eigentlich überhaupt nicht und eignet sich toll für einen Abend mit Freunden.

Rezept für Schweizer Käsefondue (für 4 Personen)

 

Zutaten:
- 350 g Gruyère Käse (Heißt auch Greyerzer)
- 350 g Emmentaler
- 1 Zehe Knoblauch
- 300 ml trockener Weißwein
- 20 g Speisestärke
- 3 EL Kirschwasser (Man findet kleine Fläschchen davon an der Supermarktkasse wenn man keine große Flasche kaufen möchte)
- Frisch geriebene Muskatnuss
- Pfeffer
- Brennpaste für das Fondueset, falls nötig (Ist eigentlich keine Zutat, es empfiehlt sich aber, das Vorhandensein zu prüfen, da man sonst eventuell die Gäste noch in letzter Minute zum Brennpastenkaufen in die Stadt schicken muss *hust*)

Der Käse wird gerieben, die Knoblauchzehe geschält und halbiert. Mit der Schnittseite der Knoblauchhälften kann man gut den Fonduetopf ausreiben. Die Speisestärke mischt man gut mit dem Kirschwasser.

Dann erhitzt man den Wein und den Knoblauch in einem Kochtopf und gibt nach und nach den Käse dazu, damit dieser schön schmelzen kann. Danach gibt man die Kirschwasser-Stärke Mischung zu und würzt das ganze mit der Muskatnuss und dem Pfeffer. Alles schön heiß werden lassen und dann ab damit in den Fonduetopf. Die Hitze sollte man möglichst so regulieren, dass die Masse zwar schön geschmeidig bleibt, nicht aber gleichzeitig auch am Topfboden festbäckt.

Dazu serviere ich ein gutes Brot, sowie etwas bissfest gedünstetes Gemüse (Broccoli, Blumenkohl oder Romanesco eignen sich sehr gut). Gestern gab es auch noch Feldsalat, was ebenfalls gut passt.


 

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