Schnelles Hummus Rezept

Hummus kenne und liebe ich seit meiner Zeit im englischsprachigen Ausland, wo es Hummus in jedem normalen Supermarkt gibt. Hummus eignet sich hervorragen als Brotaufstrich oder Dip für alles mögliche Gemüse - noch dazu ist er recht gesund und bietet eine gute Eiweißquelle für Vegetarier/ Veganer.

Durch einiges Ausprobieren bin ich mittlerweile bei meinem Lieblingsrezept angelangt:

  • 400 g Kichererbsen (entweder über Nacht eingeweicht und gekocht oder, wenn's schnell gehen muss, auch gerne aus der Dose, dann einfach in ein Sieb gießen und kurz abspülen)
  • 2-3 Zehen Knoblauch, gehackt (Die frische des Knoblauchs ist hier sehr wichtig, da er nicht angebraten oder gekocht wird)
  • 3-4 Eßlöffel gutes Olivenöl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Auch Cumin genannt)
  • 1 EL Tahin Paste (Sesammus)
  • 1 TL Cayenne Pfeffer oder auch ein etwas Chili Pulver
  • Saft einer halben Zitrone (Nach Geschmack auch etwas mehr)
  • Salz und Pfeffer

Das Rezept ist eigentlich ganz einfach: Alles in eine Schüssel, noch 2-3 EL Wasser für eine gute Konsistenz dazu, dann alles im Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer möchte, kann auch mit den Gewürzen variieren, ab und an gebe ich gerne noch etwas Koriander dazu. Im Kühlschrank hält sich der Dip ungefähr eine halbe Woche, ich serviere ihn gerne zu Karotten, Gurken oder Sellerie-Stücken.



Guten Appetit!

Biergarten Saison eröffnet!

Wie so viele andere Münchner haben wir den schönen Sonntag genutzt, um im Paulaner Biergarten am Nockherberg die Biergartensaison zu eröffnen. Rein technisch gesehen liegt er zwar ein paar Meter VOR dem Schild "Obergiesing", aber damit nehme ich es jetzt mal nicht so genau. Zwar ist das Seehaus in meinem Bekanntenkreis beliebter, aber trotzdem ist der Nockherberg ein schöner Biergarten und hat zudem noch den Vorteil, dass man auch schnell mit dem Radl von jeder Ecke Giesings auch hier ist und wieder heim kommt (Vorrausgesetzt, man trinkt nicht zu viel *hust*).

Der Obatzte war jetzt zwar nicht sooo mein Fall aber vielleicht wird es auch einfach mal Zeit, das geheime Familienrezept meiner Mutter für angemachten Camenbert unter das Volk zu streuen.


Das Bier schmeckte dafür aber um so besser, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es nur in diesem Biergarten üblich ist, keine Halbe sondern nur eine ganze Maß Helles zu verkaufen? Dieser Frage werde ich in den kommenden Monaten noch genauer nachgehen :-)


Weiter Infos zum Biergarten findet ihr hier

Lieblingskuchen (Vegan)


Als ich noch kleiner war, gab es bei jeder Familienfeier den so genannten "Lieblingskuchen" - ein kleiner Napfkuchen nach einem Rezept, der einmal einer Backform bei lag. Warum "Lieblingskuchen"? Na weil es mein allerliebster Lieblingskuchen auf der ganzen weiten Welt war! Zeitweise konnte ich als kleines Kind das Rezept auswendig aufsagen.


Der Lieblingskuchen in seiner vollen Pracht

Als ich größer wurde, geriet der Lieblingskuchen nach und nach in Vergessenheit. Vollkommen zu unrecht eigentlich. Deshalb gibt es hier das Rezept, allerdings veganisiert, da ich versuche, den Anteil tierischer Lebensmittel zumindest stark einzuschränken.

Zutaten:

150 g vegane Margarine
125 g braunen Zucker
1 Päckchen Vanillin Zucker
2 El Soja Mehl, mit 4 El Wasser angerührt (Nicht-veganer nehmen hier stattdessen einfach 2 Eier)
1 Prise Salz
1 Tropfen Mandelöl, 2 Tropfen Zitronenöl (Gibt es beides im Backregal des Supermarktes)
175 g Vollkornmehl
1 Tl Backpulver
3 EL Milch (Ich nehme, was grade da ist - Soja oder Hafermilch)
75 g gemahlene Mandeln
Schokoguss und Zuckerperlen (Hier, muss ich gestehen, habe ich normalen Schokoguss verwendet, der also nicht vegan war)

Zusätzlich: Eine kleine Napfkuchenform

  • Ofen auf 175 Grad vorheizen
  • Kuchenform sorgfältig mit etwas Margarine ausreiben
  • Die Margarine, Zucker und Vanilin Zucker verühren, dann die Soja-Mischung und die Öle zugeben
  • Mehl mit Backpulver mischen und, wenn ein Sieb vorhanden ist, durchsieben (Ich bilde mir ein, dass der Kuchen dann etwas flockiger wird)
  • Mehlmischung abwechselnd mit der Milch in die Fett-Zucker-Ei Mischung einrühren
  • Zum Schluß die Mandeln drunter geben
  • Alles in die gefettete Backform geben und ca. 45-50 Minuten backen
  • Nach dem Backen den Kuchen kurz auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen
  • Schokoguss entweder im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzen (In der Mikrowelle immer nur ganz kurze Zeit und bei niedriger Watt-Zahl erhitzen, dafür öfters mal umrühren - hier brennt der Schokoguss sonst gerne mal an)
  • Kuchen dick mit Schokoguss übergießen und dann mit Zuckerperlen verzieren

So sollte er nach dem Backen aussehen




Hausgemachtes Pad Thai

Das Highlight jeder Thailand Reise ist meiner Meinung nach die thailändische Küche: Frische Zutaten, exotische Gewürze und interessante Geschmackskombinationen. Da der letzte Urlaub jetzt schon eine Weile her ist und mir hier in München die Schlange vorm Manam im Motorrama immer zu lange ist, habe ich mich daran gemacht, einen Klassiker nachzukochen: Pad Thai.

Das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend - für das richtige Feeling fehlten zwar Sandstrand und Cocktails, aber wer ein schnelles und exotisches Gericht sucht, dass sich schnell vegetarisieren bzw. veganisieren lässt, der ist hier richtig.

Rezept:

Für Vegetarier/ Veganer: Wer dieses Gericht veganisieren möchte, ersetzt einfach die Fischsauce durch Sojasauce und nimmt statt der Eier einfach etwas mehr Tofu.

Zutaten
1 halbe Packung dicker Reisnudeln
3 Eier
1/2-1 Packing fester Tofu
3 Zehen Knoblauch, gehackt
1 Bund Frühlingszwiebeln (In Ringe geschnitten)
2 Handvoll Sojasprossen
1/2 Handvoll geröstete und gehackte Erdnüsse
3 EL Öl (Sollte ein Öl sein, mit dem man recht heiß braten kann, also kein Olivenöl)

Zusatz: Wer möchte, kann noch etwas frischen Koriander drüberstreuen

Für die Sauce:
2 Esslöffel Tamarindenpaste (Vielleicht erstmal einen Esslöffel einrühren und mit dem 2. dann Abschmecken)
1 Esslöffel Palmzucker (Brauner Zucker tut es auch)
3 Esslöffel Fischsauce
2 Essöffel Reisessig
1 1/2 Esslöffel Sambal Oelek


Kochen:
  • Nudeln in einer Schüssel mit gekochtem Wasser einweichen (ca. 10 Minuten), danach abtropfen und auf die Seite stellen.
  • Zutaten für die Sauce in einer kleinen Schale mischen.
  • Tofu auspacken, in Scheiben schneiden, kurz mit den Händen zwischen zwei Blättern Küchentuch etwas auspressen, dann die Scheiben in Würfel schneiden. Die Tofu Würfel mit einem EL Öl im Wok (große Pfanne geht auch) anbraten, bis sie schön Goldgelb/Braun sind. Danach beiseite stellen und eventuell mit etwas Limette würzen.
  • Dann die Eier aufschlagen, mit einer Gabel mixen und einem weiteren EL Öl anbraten und zum Abkühlen auf die Seite stellen.
  • Beim letzten Arbeitsschritt müsst ihr teilweise recht fix sein, von daher empfiehlt es sich, vorher schon alle restlichen Zutaten in Reichweite zu positionieren: Mit dem letzten EL Öl den Knoblauch goldbraun anbraten. Nach ca. 1 Minute die Frühlingszwiebeln zugeben, nach 3 Minuten die Sojasprossen. Nudeln zugeben und mit Sauce ablöschen. Tofu und Eier zugeben und alles warm werden lassen, danach Wok vom Herd nehmen. 
  • Zum Schluß Erdnüsse untermischen und mit Limettensaft abschmecken.

Guten Appetit!


 

Instagram

2016 © Soulfood Giesing | Design by MiraDesigns